Allge­meine Geschäfts­beding­ungen (AGB)

1. Anbieter und Geltungsbereich

Diese Allgemeinen Geschäftsbedingungen gelten für Leistungen von

Söntgerath Consulting e.K.

Inhaber: Gregor Söntgerath
Auenweg 22
41569 Rommerskirchen
Deutschland

Telefon: +49 (0) 2183 417 611
Mobil:    +49 (0) 179 540 74 63
E-Mail:    cs@soentgerath-consulting.de

nachfolgend „Anbieter“ genannt.

Die AGB gelten insbesondere für individuell vereinbarte

  • Coachings und Coaching-Pakete für Privatpersonen
  • Business- und Führungskräftecoachings
  • Teamcoachings
  • Workshops, Trainings und Impulsvorträge für Unternehmen sowie
  • vergleichbare individuell vereinbarte Leistungen.

Sie gelten sowohl gegenüber Verbrauchern im Sinne des § 13 BGB als auch gegenüber Unternehmern im Sinne des § 14 BGB, soweit in diesen AGB nicht ausdrücklich unterschieden wird.

Individuelle Vereinbarungen im jeweiligen Angebot oder Vertrag haben Vorrang vor diesen Allgemeinen Geschäftsbedingungen.


2. Vertragsgegenstand und Art der Leistungen

Gegenstand des Vertrags ist die im jeweiligen Angebot oder Vertrag vereinbarte Coaching-, Trainings-, Workshop- oder Beratungsleistung.

Art, Umfang, Dauer, Termine, Durchführungsform und Vergütung ergeben sich aus der jeweiligen individuellen Vereinbarung.

Die Leistungen können online, telefonisch oder in Präsenz erbracht werden.

Coaching ist ein individueller, ergebnisoffener Prozess. Der Anbieter unterstützt die Klientinnen und Klienten bei der Reflexion, Klärung und Entwicklung eigener Handlungs- und Lösungsmöglichkeiten. Ein bestimmter persönlicher, beruflicher, gesundheitlicher oder wirtschaftlicher Erfolg wird nicht geschuldet.

Coachings ersetzen keine medizinische, psychiatrische oder psychotherapeutische Diagnose oder Behandlung. Bei entsprechenden gesundheitlichen Beschwerden ist eine geeignete ärztliche oder therapeutische Behandlung eigenverantwortlich in Anspruch zu nehmen.

Personen, die sich aktuell in psychotherapeutischer oder psychiatrischer Behandlung befinden, werden gebeten, dies vor Beginn des Coachings mitzuteilen. In diesem Fall ist vor Beginn zu klären, ob die Coachingmaßnahme parallel zur bestehenden Behandlung sinnvoll durchgeführt werden kann. Soweit dies für die Klärung erforderlich ist, soll die Teilnahme am Coaching vorab mit der behandelnden Therapeutin, dem behandelnden Therapeuten bzw. der behandelnden Ärztin oder dem behandelnden Arzt abgestimmt werden. Eine Mitteilung von Diagnosen oder Behandlungsinhalten ist hierfür grundsätzlich nicht erforderlich.


3. Vertragsschluss

Die Darstellung von Leistungen und Angeboten auf der Website stellt grundsätzlich noch kein verbindliches Vertragsangebot dar.

Eine Kontaktaufnahme über die Website, per E-Mail, telefonisch oder auf anderem Wege begründet ebenfalls noch keinen Vertrag über eine kostenpflichtige Coaching- oder Beratungsleistung.

Insbesondere bei individuellen Coachings geht dem Vertragsschluss ein unverbindlicher Klärungs- und Orientierungsprozess voraus. Dieser besteht aus einem persönlichen Klärungsgespräch, einem Orientierungsbogen sowie einem anschließenden Auswertungsgespräch.

Erst anschließend entscheidet die interessierte Person, ob sie das angebotene Coaching in Anspruch nehmen möchte.

Der Vertrag kommt zustande, wenn ein konkretes Angebot über Art, Umfang und Vergütung der Leistung von der Kundin bzw. dem Kunden angenommen und die Annahme vom Anbieter bestätigt wird oder die Parteien den Vertrag auf andere Weise verbindlich schließen.

Bei Aufträgen von Unternehmen erfolgt der Vertragsschluss in der Regel auf Grundlage eines individuellen Angebots und dessen Annahme.


4. Vergütung und Zahlungsbedingungen

Die Höhe der Vergütung ergibt sich aus dem jeweiligen Angebot oder Vertrag.

Gegenüber Verbrauchern angegebene Preise verstehen sich einschließlich der jeweils geltenden gesetzlichen Umsatzsteuer, soweit nicht ausdrücklich etwas anderes angegeben ist.

Gegenüber Unternehmern werden Preise grundsätzlich zuzüglich der jeweils geltenden gesetzlichen Umsatzsteuer ausgewiesen, sofern im jeweiligen Angebot nichts anderes vereinbart ist.

Rechnungen sind zu dem auf der Rechnung oder im Angebot angegebenen Zeitpunkt zur Zahlung fällig. Ist keine abweichende Zahlungsfrist vereinbart, ist die Rechnung nach Zugang fällig.

Bei Coaching-Paketen für Privatkunden erfolgt die Leistungserbringung grundsätzlich nach vollständigem Eingang des vereinbarten Gesamtbetrags. Wurde eine Ratenzahlung vereinbart, ist die jeweils erste fällige Rate vor Beginn der Leistungserbringung zu zahlen. Abweichende individuelle Vereinbarungen bleiben möglich.

Bei längerfristigen Engagements, insbesondere im Business-Kontext, können abweichende Zahlungsmodalitäten, beispielsweise eine monatliche Abrechnung, vereinbart werden. Maßgeblich sind die im jeweiligen Angebot oder Vertrag festgelegten Bedingungen.

Reise-, Übernachtungs-, Raum- oder sonstige Nebenkosten werden nur berechnet, soweit dies im jeweiligen Angebot oder Vertrag vereinbart wurde.


5. Termine, Absagen und Verschiebungen

Vereinbarte Coaching- und Beratungstermine sind verbindlich.

Einzeltermine können bis spätestens 24 Stunden vor dem vereinbarten Beginn kostenfrei abgesagt oder verschoben werden.

Bei einer späteren Absage oder bei Nichterscheinen kann der vereinbarte Termin berechnet bzw. bei einem Coaching-Paket als in Anspruch genommen gewertet werden, sofern der Termin nicht anderweitig vergeben werden kann. Dies gilt nicht, wenn die kurzfristige Absage auf Umständen beruht, die die Kundin bzw. der Kunde nicht zu vertreten hat.

Kann ein Termin aus Gründen, die der Anbieter zu vertreten hat, nicht stattfinden, wird ein Ersatztermin vereinbart. Hierdurch entstehen keine zusätzlichen Kosten.

Bei Krankheit oder anderen unvorhersehbaren Umständen kann der Anbieter einen Termin verschieben. Weitergehende gesetzliche Ansprüche bleiben unberührt.

Für Workshops, Trainings, Impulsvorträge und andere Leistungen im Business-Kontext können im individuellen Angebot abweichende Stornierungs- und Verschiebungsbedingungen vereinbart werden.


6. Coaching-Pakete und Laufzeit

Bei Buchung eines Coaching-Pakets ergeben sich Anzahl und Dauer der vereinbarten Sessions, Leistungszeitraum, zusätzliche Leistungen sowie die Gesamtvergütung aus dem jeweiligen Angebot oder Vertrag.

Mit Vertragsschluss wird das vereinbarte Coaching-Paket als Gesamtleistung gebucht. Die einzelnen Termine werden innerhalb des vereinbarten Leistungszeitraums individuell abgestimmt.

Nicht wahrgenommene oder kurzfristig abgesagte Termine werden nach Maßgabe von Ziffer 5 behandelt.

Gesetzliche Widerrufs-, Kündigungs- und sonstige Beendigungsrechte bleiben unberührt.

Die Bedingungen einer vorzeitigen Beendigung des Coaching-Pakets ergeben sich aus der jeweiligen individuellen Vereinbarung. Gesetzliche Widerrufs-, Kündigungs- und sonstige Beendigungsrechte bleiben hiervon unberührt.


7. Mitwirkung und Eigenverantwortung im Coaching

Coaching setzt eine aktive und eigenverantwortliche Mitwirkung voraus.

Die Entscheidung, in welchem Umfang Anregungen, Übungen oder Erkenntnisse aus dem Coaching umgesetzt werden, liegt bei der Klientin bzw. dem Klienten.

Der Anbieter trifft keine Entscheidungen anstelle der Klientinnen oder Klienten und übernimmt keine Verantwortung für deren persönliche, berufliche, wirtschaftliche oder gesundheitliche Entscheidungen.

Soweit für die Durchführung einer Leistung relevante Informationen erforderlich sind, sollen diese vollständig und nach bestem Wissen mitgeteilt werden.


8. Business-Coaching, Workshops und Unternehmensaufträge

Bei Leistungen für Unternehmen ergeben sich Leistungsumfang, Teilnehmerkreis, Termine, Honorar, Zahlungsmodalitäten sowie gegebenenfalls Reise- und Nebenkosten aus dem jeweiligen individuellen Angebot.

Bei längerfristigen Engagements kann insbesondere eine monatliche Abrechnung vereinbart werden.

Beauftragt ein Unternehmen ein Coaching für Beschäftigte oder Führungskräfte, wird die Vertraulichkeit der Coaching-Inhalte gegenüber dem Auftraggeber gewahrt. Inhalte einzelner Coaching-Gespräche werden nur weitergegeben, wenn dies ausdrücklich mit der gecoachten Person vereinbart wurde oder eine gesetzliche Verpflichtung hierzu besteht.

Organisatorische Informationen wie die Durchführung oder Wahrnehmung vereinbarter Termine können gegenüber dem Auftraggeber mitgeteilt werden, soweit dies für die Vertragsabwicklung erforderlich ist.


9. Vertraulichkeit

Der Anbieter behandelt persönliche und vertrauliche Informationen, die im Rahmen eines Coachings oder einer sonstigen Zusammenarbeit bekannt werden, vertraulich.

Bei Gruppenformaten, Teamcoachings oder Workshops verpflichten sich auch die Teilnehmenden, persönliche oder vertrauliche Informationen anderer Teilnehmender nicht ohne deren Zustimmung nach außen zu tragen.

Gesetzliche Offenlegungs- und Auskunftspflichten bleiben hiervon unberührt.


10. Arbeitsunterlagen und Urheberrecht

Vom Anbieter zur Verfügung gestellte Unterlagen, Konzepte, Übungen, Präsentationen, Texte und sonstige Materialien sind urheberrechtlich geschützt, soweit gesetzlich ein entsprechender Schutz besteht.

Sie dürfen von der Kundin bzw. dem Kunden für den eigenen persönlichen oder innerbetrieblichen Gebrauch im vereinbarten Umfang genutzt werden.

Eine Veröffentlichung, Weitergabe an Dritte, Vervielfältigung zu kommerziellen Zwecken oder anderweitige Verwertung außerhalb des vereinbarten Nutzungszwecks bedarf der vorherigen Zustimmung des Anbieters, soweit nicht gesetzlich etwas anderes zulässig ist.


11. Foto-, Video- und Audioaufnahmen

Foto-, Video- oder Audioaufnahmen von Coaching-Sessions, Workshops, Trainings oder sonstigen Veranstaltungen dürfen nur mit vorheriger Zustimmung aller hiervon betroffenen Personen angefertigt werden.

Eine Veröffentlichung oder Nutzung von Aufnahmen durch den Anbieter, insbesondere zu Referenz- oder Marketingzwecken, erfolgt nur auf Grundlage einer gesonderten Einwilligung der betroffenen Personen.

Eine erteilte Einwilligung kann im Rahmen der gesetzlichen Bestimmungen mit Wirkung für die Zukunft widerrufen werden.


12. Haftung

Der Anbieter haftet unbeschränkt bei Vorsatz und grober Fahrlässigkeit sowie bei Schäden aus der Verletzung des Lebens, des Körpers oder der Gesundheit.

Bei leicht fahrlässiger Verletzung einer wesentlichen Vertragspflicht ist die Haftung auf den vertragstypischen, bei Vertragsschluss vorhersehbaren Schaden begrenzt. Wesentliche Vertragspflichten sind solche, deren Erfüllung die ordnungsgemäße Durchführung des Vertrags überhaupt erst ermöglicht und auf deren Einhaltung die Vertragspartner regelmäßig vertrauen dürfen.

Im Übrigen ist die Haftung für leicht fahrlässig verursachte Schäden ausgeschlossen, soweit gesetzlich zulässig.

Die gesetzlichen Haftungsvorschriften, insbesondere eine zwingende Haftung nach dem Produkthaftungsgesetz, bleiben unberührt.


13. Widerrufsrecht für Verbraucher

Verbrauchern steht bei Fernabsatzverträgen und außerhalb von Geschäftsräumen geschlossenen Verträgen grundsätzlich das gesetzliche Widerrufsrecht zu, soweit keine gesetzliche Ausnahme greift.

Über das Bestehen, die Voraussetzungen, die Frist und die Ausübung des Widerrufsrechts wird gesondert in einer Widerrufsbelehrung informiert.

Soll auf ausdrücklichen Wunsch der Verbraucherin bzw. des Verbrauchers bereits vor Ablauf der Widerrufsfrist mit der vereinbarten Dienstleistung begonnen werden, kann die Leistungserbringung bereits innerhalb der Widerrufsfrist beginnen. Das Widerrufsrecht bleibt grundsätzlich bis zum Ablauf der gesetzlichen Widerrufsfrist bestehen. Wird der Vertrag innerhalb dieser Frist widerrufen, ist für die bis zum Widerruf bereits erbrachten Leistungen Wertersatz zu leisten, sofern die gesetzlichen Voraussetzungen hierfür erfüllt sind.

Das gesetzliche Widerrufsrecht wird durch diese Allgemeinen Geschäftsbedingungen nicht eingeschränkt.


14. Verbraucherstreitbeilegung

Der Anbieter ist nicht bereit oder verpflichtet, an Streitbeilegungsverfahren vor einer Verbraucherschlichtungsstelle teilzunehmen.


15. Schlussbestimmungen

Es gilt das Recht der Bundesrepublik Deutschland unter Ausschluss des UN-Kaufrechts.

Gegenüber Verbrauchern gilt diese Rechtswahl nur insoweit, als dadurch nicht der Schutz zwingender gesetzlicher Bestimmungen des Staates eingeschränkt wird, in dem die Verbraucherin bzw. der Verbraucher ihren bzw. seinen gewöhnlichen Aufenthalt hat.

Ist die Kundin bzw. der Kunde Kaufmann, eine juristische Person des öffentlichen Rechts oder ein öffentlich-rechtliches Sondervermögen, ist – soweit gesetzlich zulässig – der Sitz des Anbieters Gerichtsstand für Streitigkeiten aus dem Vertragsverhältnis.


Stand: August 2026













 
 
 
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